The Neith Network Library + Primordial Wisdom Re-Membered + Education I+N Love + The Rainbow Programme + Researching the traditions I+N Tradition and Tradition in all traditions + Academy for The Cultivation of The Natural Arts + Creativity House + Adult Education Improves * Die Steinzeittempel Maltas und ihre Vorsintflutliche Kultur mit besonderem bezug zu ĦaÄ¡ar Qim, Għar Dalam, Cart-ruts, Il-Misqa, Il-Maqluba & Schöpfung

This website also includes valuable information about Malta's under-the-sea 'Temple'.
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DIE GESCHICHTE DER GROSSEN FLUT

 

nach dem Bericht der Genesis

Gen. 7:11. "Im sechshundersten Lebensjahr Noahs am siebsehnten Tag des Zweiten Monats, an diesem Tag brachen alle Brunnen der großen Tiefe auf und taten sich auf die Fenster des Himmels auf."

8:3. "Da verliefen sich die Wasser von der Erde und nahmen ab nach hundertundfünfzig Tagen." (5 Monate)

8:4. "Am siebzehnten Tage des siebten Monats ließ sich die Arche nieder auf das Gebirge Ararat." (224 Tage)

8:5. "Es nahmen aber die Wasser immer mehr ab bis auf den zehnten Monat. Am ersten Tage des zehnten Monats sahen die Spitzen des Berge hervor." (264 Tage)

8:6. "Nach vierzig Tagen (304 Tage) tat Noah an der Arche das Fenster auf, das er gemacht hatte"

8:7. "und liß einen Raben ausfliegen; der flog immer hin und her, bis die Wasser vertrockneten auf Erden."

8:8. "Danach ließ er seine Taube ausfliegen, um zu erfahren, ob die Wasser sich verlaufen hätten auf Erden."

8:9. "Da aber die Taube nichts fand, wo sie ihr Fuß ruhen konnte, kam sie wieder in die Arche; denn noch war Wasser auf dem Erdboden. Da tat er die Hand heraus und nahm sie zu sich in die Arche."

8:10-11. "Da harrte er noch weitere sieben Tage und ließ eine Taube ausfliegen… Da kam zu ihm um die Abenzeit, und siehe, ein Ölblatt hatte sie abgebrochen und trug's in ihrem Schnabel. Da merkete Noah, daß die Wasser sich verlaufen hätten auf Erden." (311 Tage)

8:12. "Aber er harrte noch weitere sieben Tage und ließ eine Taube ausfliegen; die kam nicht wieder zu ihm." (318 Tage)

8:13. "Im sechshundertundersten Lebensjahr Noahs am ersten Tage des ersten Monats waren die Wasser vertrocknet auf Erden. Da tat Noah das Dach von der Arche und sah, daß der Erdboden trocken war."

8:14-16. "Und am siebenundzwanzigsten Tage des zweiten Monats (nach 57 Tagen) war die Erde ganz trocken. Da redete Gott mit Noah und sprach: 'Geh aus der Arche, du und deine Frau, deine Söhne und die Frauen deiner Söhne mit dir."

318 + 57 = 375 Tage

375 - 365 = 10 Tage

Noah verbrachte also ein Jahr und 10 Tage in der Arche. Hier werden ganz klar Tatsachen aus der Bibel vermittelt, wer sie nicht versteht, der will nicht verstehen.

 

GĦAR DALAM

(Die Höhle der Finsternis)

 

In einer längst vergangenen Zeit, Millionen von Jahren zurück, als Malta noch von großen Flüssen geprägt war und der Mensch die Erde noch nicht bevölkerte [Ancient Footprint], beginnt die Geschichte von Għar Dalam.

Irgendwo auf der heutigen Insel fließt ein großer Fluß in seinem Bett den Berg herunter. Er fließ dabei über eine natürliche Höhle, die in quer zu seinem Flußbett verläuft (Pic.52 - Fig.1).

Bevor wir mit weiteren Erklärungen forfahren, muß noch angemerkt werden, daß das Gestein über und um Għar Dalam aus unterem Korallengestein besteht, in seinen Eigenschaften etwas so wie Granit zu beurteilen.

Im Laufe der Jahrmillionen grub sich der Fluß immer tiefer ein und durchbrach dabei langsam die Decke der Höhle. Mit der Zeit wurde die Höhle durch den eindringenden, tieferwerdenden Fluß immer größer (Pic.52 - Fig.2).

Durch den Fluß des Wassers wurde alles was in den Fluß gelangte langsam, aber sicher in die unter ihm liegende Höhle gebracht. Alles vom Sand und Schlamm über Steine bis hin zu Skelettresten aller denkbaren Tiere der Umgebung wurde in die Höhle transportiert. Viele oder besser die meisten Knochen sind durch das langsame Weiterrolen im Fluß wie die Steine abgeschliffen.

Auf den ersten Blick erscheint es auch ungewöhnlich, daß man so gut wie keine Schädel findet. Schädel bestehen aus dünnen Knochenplatten, die beim Aufschlagen aus irgendetwas leicht zerbrechen oder Zähner verlieren. Beim Rollen im Flußbett ist das schon ein Problem und beim Fallen in die Höhle bleibt logischerweise nur ein Haufen Knochenfragmente zurück. Heute findet man in Għar Dalam auch wirklich nur noch diese Platten oder herausgebrochene Zähner.

Wenn wir gerade bei Backenzähnen sind, müssen noch über die beiden Backenzähner sprechen, die unter den Knochenresten gefunden wurden. Sie stellen die Wissenschaft noch vor große Rätsel, da man sich nicht sicher ist, ob es Tier- oder Menschenzähne sind. Sollten es Menschenzähner sein, so liegt natürlich die Möglichkeit nahe, daß Menschen auch mit diesen frühen Tieren zusammengelebt haben.

Auf der anderen Seite können die Backenzähne auch von Menschen stammen, welche die Höhle laut Prof. Zammit bis in die Punische Zeit bewohnt. Die Anfänge der Besiedlung sind schon in der Bronze- und Steinzeit auszumachen. Daß die Backenzähne in der obersten Sedimentschicht gefunden wurden läßt aber eher auf Besiedlung als Ursache schließen.

Sir Temi fährt fort: "Unter dem Boden, der mit Stalagmiten bedekt und verdichtet wurde findet man die fossilen Überreste ausgestorbener Tiere. Einige dieser Tiere blieben in ursprünglicher Form erhalten, andere sind durch die Bewegungen des Wassers zu kleinen Steinchen geformt bzw. geschliffen worden."

Nach Sir Temi lag auf den Schichten mit Knochen eine Bodenschicht, die "mit Stalaktiten bedeckt und verdichtet" worden war. Stalaktiten und Stalagmiten bilden sich aber weder in Tausenden von Jahren, noch in Hunderttausenden von Jahren, sondern in Millionen von Jahren. Es muß also während der letzten Eiszeiten gewesen sein, als die Knochen in die Höhle kamen, lange vor der ersten menschlichen Besiedlung, als Millionen von Tieren (viele von ihnen sind heute ausgestorben) gezwungener Maßen von Norden nach Süden zogen.

Die Liste der ausgestorbenen Tiere, die Sir Temi in seinem Buch über die Geschichte Maltas im Anhange aufführt umfaßt 14 Säugtiere, 16 Vögel und 6 Reptilien. Diese Liste zeigt, daß eine detaillierte Analyse der Knochen in der Höhle ein enormes Wissen über Maltas Flora und Fauna in einer fernen Vergangenheit enthüllen würde, als es noch kein Mittelmeer gab. Die differenzierten Knochenfragmente weisen auf verschiedene Tiere, hin, welche zu verschiedenen Zeiten und in unterschiedlichsten Klimaten gelebt haben. Was bedeutet das? In der fernen Vergangenheit Maltas wechselte das Klima von sehr heißen Klima (in dem Elefanten, Flußpferde und Landschildkröten lebten zu einem eher gemäßigten oder kalten Klima in dem eher (Rot-)wild, Hirsche, Wölfe, Bären, Schwäner und andere Vogelarten existierten). Alle diese Tiere kamen nur dann nach Malta, wenn die Klimabedingungen günstig für sie waren. Und man darf nicht vergessen, daß Malta zu dieser Zeit keine Insel war, sondern zu jenem Superkontinent gehörte, zu der Europa, der Mittelmeerraum, Asien und Afrika gehörten, und vielleicht über Alaska auch Amerika.

Wie bereits erwähnt, zeigt die Stalagmite, daß die darunterliegende Knochenschicht sich vor mehreren Millionen von Jahren dort abgelagerte und trocken wurde. Weiter Millionen von Jahren hatte es vorher gedauert bis der Fluß es geschafft hatte, die Decke der Höhle zu erodieren und die Knochen und andere Dinge dort abzusetzen.

Um bis zur Höhle durchzudringen mußten 3 Meter Granit abgetragen werden und das ist nicht in ein paar Hundert Jahren getan. Weitere 9 Meter wurden unten in den Boden der Höhle eingegraben. Wie viel Millionen Jahre mag es gedauert haben bis der Fluß sich durch die 12 Meter Granit erodiert hat? Auf jeden Fall können wir in dieser Zeitspanne die Knochenfunde einordnen, die sich in der Höhle abgelagert haben (Pic.52 - Fig.3).

Ein großer Teil der Ablagerungen in der Höhle ist durch den Fluß selber beim weiteren eingraben wieder entfernt worden, so finden wir heute nur noch einen Querschnitt durch die Knochenwelt vor.

"Għar Dalam" bedeutet "Höhle der Finsternis", aber für die Forschung über die ferne Vergangenheit kann sie zur "Höhle des Lichtes" werden. Sie ist in der Lage vieles über die Geschichte des Zentrums der Afro-eurasischen Landmasse zu geben, die vielleicht sogar einmal durch den untergegangenen Alaska-Landbrüche mit Amerika verbunden war.

Während der 50er Jahre erforschte ich Għar Dalam und seine Geschichte. Im Museum der Għar Dalam wurden noch Bilder von prähistorischen Menschen gezeigt, die mit Keulen Mastodons in die Höhle treiben, damit sie dort im Schlamm gefangen werden und dann verenden. Ich konnte mich nach der Untersuchung der Höhle mit dieser Theorie nicht anfreunden und besprach davon meinem Vater mit. Mein Vater war von der neuen Theorie ganz begeistert, so das er sagte: "Das ist es!" Wir gingen zum damaligen Direktor des Museums in Valletta und besprachen mit ihn die Theorie. Dr. Baldacchino versuchte ebenfalls dann mit dieser Theorie andere Leute anzusprechen und so entstand die "Baldacchino-Theorie"…

Aber selbst noch in den 60er Jahren gab es Gelehrte, die das Alter der Höhle mit 3'800 v.Chr. angaben und die neue Theorie in Raume stehen ließen.

Heute hat man große Fortschritte auf dem Gebiet der Datierungstechnik gemacht, auch wenn die Methoden noch nicht perfekt sind (die C14-Methode eingeschlossen). Aber dies wissenschaftlichen Hilfsmittel könnten ein neues Licht das Alter Għar Dalams werfen.

 

DIE WAGENSPUREN (Cart-Ruts)

 

Neben ihren Bauten hinterließen die prä-diluvianischen Menschen ein Netzwerk von "Wagenspuren" in der Felsoberfläche Maltas. Ein möglicher Beweis für die Tatsache, daß diese Menschen nicht mehr wahllos umherzogen, sondern bereits einen geplanten Verkehr besaßen. Die Felsspuren sind so angelegt, daß Wagen über sie hinwegfahren konnten (Pic.45).

Sir Temi meinte zu den Spuren: "Die einzig begründbare Erklärung ist, daß die Spuren nicht von, sondern für die Wagen geschaffen wurden. Die Ingenieure der damaligen Zeit bauten ihre Straßen nicht wie die viel spätern Römer in den sie dammartige Straßenoberflächten aus losem Material bauten, sondern sie fertigten Rillen, welche eher den Prinzip der modernen Straßenbahnen folgen."

Viele Leute meinen, daß die Wagenspuren aus der Zeit des römischen Imperiums stammen. Sir Temi meinte hierzu, "in vielen Fällen führen die Spuren im rechten Winkel an den Gräbern oder Brunnen vorbei, nie jedoch durch oder über die Anlagen, daß zeigt zwar nicht, daß sie nicht aus römischen Zeiten sein könnten, aber daß sie in der Antike in Vergessenheit gefallen sind.

Ergänzend dazu muß man noch die Beispiele von der Spuren bei Għar Ħasan nennen, sie grenzen an Ħal Far und laufen hinaus ins Riff. Sie liegen heute auf dem Flughafengelände. Der Historiker Bradley erwähnt solche Cart-Ruts auch auf dem Inselchen Filfla, bestätigt wird dies von vielen Fischern. Nahe ĦaÄ¡ar Qim existieren viele solcher Spuren, eine von ihnen läuft auch auf ĦaÄ¡ar Qim zu. Andere Spuren findet man heute noch auf dem Plateau von Ras il-Pellegrin, in den südwestlichen Klippen von Ä nejna Bay. Si führen bis an die Klippen, die ca. 30 m senkrecht zum Meer hin abfallen. Warum sollten die Römer Straßen zu so ungewöhnlichen Pläzen anlegen?

Wie Miss Celia Topp meinen viele, daß zu allen und um alle Tempel solche Spuren führen nicht, nur leider ist das Land um die Tempel meist landwirtschaftlich genutzt und so mit einer dünnen Erdschict versehen. Bis jetzt hat niemand dort unter der Erde nach Spuren gesucht. Alle bekannten Cart-Ruts sind in die Oberflächengesteine geschlagen, aber sie sind schon so stark abgenuzt, daß sie nicht mehr zu Studienzwecken herangezogen werden können.

In den 30er Jahren reinigten meine Vater und ich zwei Spurenpaare, die er entdeckt hatte, um sie Touristen zeigen zu können (Pic.46 und Pic.47). Eines jener Paare kann in einem Feld ca. 270 m östlich von ĦaÄ¡ar Qim, von Westen nach Norden verlaufend, gefunden werden.

Ein weiteres Paar, welches mit zwei anderen eine Kreuzung bildet, liegt auf einer nicht mehr benutzen Straßen nach Hagar Qim. Obwohl mein Vater sie freilegte, werden sie heute wieder mit Dreck aufgefüllt.

Die Cart-Ruts entdeckte mein Vater unter einem von ihm verwalteten Feld. Die Spuren waren mit Erde angefüllt und vollkommen intakt, so daß ich sie gut studieren konnte.

Die Art wie die Spuren wahrscheinlich angelegt wurden entspricht dem System des Trennens der Steinblöcke für den Tempelbau von ĦaÄ¡ar Qim, ergo stammen beide, die Tempel und die Spuren, aus derselben Zeit.

Zur Charakteristik der Spuren muß man sagen, daß sie nicht immer eine einheitliche Tiefe aufweisen, was sie tun müßten, wären sie durch Wagenräder hervorgerufen. Die Spuren durchziehen aber kleine Unebenheiten und Hügel und es kommt vor, daß sie im Hügel sehr tief eingekerbt sind, neben ihm, um auf gleicher Höhe zu bleiben, aber fast gar nicht in den Boden versenkt wurden (Pic.45).

Also sind die Wagenspuren nicht von sondern für Wagen geschaffen worden. Solange die Spuren gerade Strecken entlang führen sind sie sehr eng, kommen sie jedoch an eine Biegung so werden sie sehr weit um ein Verklemmen der Räder zu verhindern. Eine andere Möglichkeit als Transportmittel mit Rädern zu benutzen existiert nicht in Verbindung mit den Spuren.

Aus der Form der Spuren läßt sich schließen, daß die dazugehörigen Räder bi-konvex gewesen sein müssen und ein Achsloch in der Mitte besessen haben. Die Achsen waren wahrscheinlich aus hartem Holz, welches mit dem Fett der gejagten Tiere geschmiert wurde. Ich vermutete, daß die Räder als, wenn sei denn einmal gefunden würden, sicher fälschlicherweise für Mühlsteine gehalten werden würden. In den 50er Jahren fragte ich deshalb im Britischen Museum in London und im Museo Nazionale della Scienza in Mailand an, ob man dort etwas über jene Steine wüßte, aber niemand konnte mir etwas bezüglich der Steine sagen, geschweige denn einen solchen zeigen. Der Unterschied zwischen einem Mühlstein und einem Steinrad liegt in der Beschaffenheit des Achsloches. Sollte es ein Rad sein, so muß es eine perfekt gearbeitete, zylindrische Öffnung sein.

Die Spuren sind eine sehr interessante Art von Rillen, sie über die Jahre nicht an allen Stellen abgenutzt worden. Die Basis einer solchen Rille ist ca. 6 cm breit, manchmal etwas weiter. An Biegungen, wo die Rillen etwas breites sind, ist trotzdem nur eine ca. 12 cm breite, etwas tiefere Spur zu finden (siehe auch Pic.45). Aus dem ganzen läßt sich schließen, daß die Spuren von ca. 5 cm breiten Steinrädern stammen. Wären die Räder aus Holz gewesen, hätten sie die Rillen nicht weiter vertiefen können.

Schlitten mit Kurven, wie Eskimos sie verwenden oder die Gleithilfen der nordmerikanischen Indianer würden in den Rillen stecken bleiben. Nachdem ich aus London und Mailand keine positive Antwort bekommen hatte, schrieb ich in einem Zeitungsartikel über die Spuren: "Es sieht nicht so aus, als ob es irgendwo auf der Welt noch ähnliche Räder gäbe". Ich irrte mich, denn in der Nähe der Tarxien Tempel fand ich, aus Lavagestein gefertigt, eben ein solches Rad, wenn auch sehr abgenutzt (Pic.44).

Das sehr stark abgenutzte Rad ist 15 cm dick und besitzt eine leicht ovale Form mit den Maßen 40 × 33 cm und einer ca. 9 cm breiten zylindrischen Bohrung in der Mitte. Die Fremdenführer erklären den Touristen es sei ein Mühlstein.

Aber wir wissen jetzt woraus und zu welchem Zweck dieser Stein gemacht wurde.

Weitere Untersuchungen ergaben, daß wenn die "Rillenbauer" auf eine Stelle trafen, die nicht aus soliden Gestein war, so füllten sie diese mit Schutt auf, der aber meist nicht so widerstandsfähig war, wie der Rest des Gesteins. Das Füllmaterial gab aber nach einiger Zeit nach und so wurde an den aufgefüllten Stellen die Rille noch tiefer ausgewetzt.

Es gibt Leute die behaupten daß es keine Zugtiere gegeben haben kann, welche die Wagen durch die Rinnen zogen. Sie meinen, daß heutigen Kutschen auf den gepflasterten Böden auch ihre Spuren hinterlassen würden. Sie haben aber nicht bemerkt, daß die beshlagenen Zugtiere mit ihren beschlagenen Hufen keine Spuren auf dem soliden Steinboden hinterlassen haben. Die einzigen Spuren die man findet (Pic.47), rühren von Spitzhacken her, mit denen man kleine Schrammen in den Boden schlug, damit die Tiere nicht ausrutschten, wenn sie die Wagen über die Felsen zogen.

Wenn also die heutigen beschlagenden Pferde mit ihren Hufen keine Spuren hinterlassen, wie hätten dann die unbeschlagenen Tiere der Prähistorie Spuren auf dem harten Gestein hinterlassen können, vor allem, wenn sie von der Natur aus keine Schrammen verursachen?

Und wenn die Menschen der Prähistorie Tiere als Nahrungslieferanten und Opfer hieten, warum sollten sie diese nicht auch als Nutztiere für die Arbeit halten?

Wie bereits gesagt, sind die Cart-Ruts so alt wie die neolithischen Tempel und damit auch Zeugen des Unterganges, der mit der Öffnung des Landbrüches von Gibraltar hervorgerufen wurde. Diese Öffnung wurde wiederum durch die Entstehung einer großer Spalte bzw. einem Riss, welcher sich von Gibraltar bis zur Südküste Maltas zieht, hervorgerufen. Zeuge dieser Vorgänge ist das steile Ende der Klippen, die über 30 m so in die Tiefe stürzen. Die Cart-Ruts von Ras il-Pellegrin, welche direkt auf die Klippe führen und dort abrupt enden, zeigen ganz deutlich, daß sie VOR der Entstehung der heutigen Gestalt der Klippen dort angelegt wurden.

Daher möchte ich nochmals meine Schlußfolgerungen aus den Beobachtungen der perfekt erhaltenen Cart-Ruts vor ĦaÄ¡ar Qim zusammenfassen:

1. Die Spuren wurden mittels Werkzeugen geschaffen und nicht durch Räder. Sie dienten einem regelmäßigen, ruhigen und geregeltem "Schienen"-Verkehr.

2. Man schuf verschieden tiefe Rillen, um Unebenheiten im Gelände auszugleichen (Pic.45 - Fig.2).

3. An Biegungen wurden die Spuren erweitert, um ein Hängenbleiben zu verhindern (Fig.2).

4. Wenn auch die Rillen 4½" (ca. 11 cm) breit waren sind die eigentlichen Spuren, welche die Räder hinterließen nicht breit. Sometimes (at the bends) they are even wider, but only about 2½" of any such widening have been worn deeper by about ½" due to the rolling of the rim of the wheel inside this groove (Fig.1).

5. Löcher oder sehr große Unebenheiten wurden auf ca. 15 cm angefüllt. The undulating surface of the rock does not affect the smoothness of the bottom of the rut. In some bumpy surfaces there are 15" from the top of the rock to the bottom of the rut, while nearby there may be only 6" or even less (Fig.1 und Fig.2).

6. Kurven oder Gleithilfen konnten in den engen Rillen nicht entlang gleiten..

7. Man verwandte Räder aus Lava mit einer bi-konvezen Form. Die Räder waren in der Mitte ca. 15 cm und außen ca. 5 cm dick. Ein Rad besaß einen Durchmesser von knapp einem Meter mit einem ca. 9 cm großem Loch in der Mitte. In den Loch ruhten die Hartholschsen, die man mit Tierfett schmierte.

8. Die Spuren stammen eindeutig aus der Steinzeit und hier vor die Sintflut. Si wurden zu einer Zeit geschaffen als ein Großteil des Mittelmeeres noch Festland war.

9. Der durchschnittliche Abstand der Rillen beträgt ca. 1.4 m, ein Maß welches wir heute bei vielen Eisenbahnen Verwendung findet (Fig.2).

10. Die bereits erwähnten Punkte sind alles nachprüfbare Fakten und keine unbewiesenen Theorien.

[I recently discovered that one of the practical uses the ancients had for these ruts. Two sets of ruts are going towards the face of a surface quarry with two different layers of rock visible, one layer being about 8" (20 cm) thick, the other about 24" (60 cm) thick. The ruts here were not being used to carry blocks of stone, but to transport supplies (and perhaps even the workers themselves) between this quarry and their place of work, no doubt together with such tools as the heavy crowbar-like wooden logs they employed to move stone-blocks about, once these had been cut and readied. These particular sets of ruts are near a quarry-face on the top of Girgenti hill going towards Clapham Junction.

 

MALTAS PRÄHISTORISCHE GENIES

Dieser Artikel ist eine sehr kurze Zusammenfassung der Höhepunkte dieses Buches. Er wurde in Illinois, U.S.A., in der 1983er Januar-February Ausgabe der amerik. Ancient Skies, veröffentlicht. Die AS sind das Informationsblatt der Ancient Astronaut Society, einer internationalen Organisation, die sich auch besonders für Archäologie interessiert.

 

Mit dem Term "prähistorisch" bezeichne ich Dinge vor der großen (biblischen) Flut. Jene Flut hinterließ meter dicke Schlamm- und Sandablagerungen weit über den Mittelmeerraum hinaus, der alle Beweise für die alten Kulturen unter sich verbarg.

Beispiel sind die Funde von Prof. Wooley in Mesopotamien oder die von Sir Themistocles Zammit auf Malta und in Südfrankreich. Die Schlammschichten waren in Mesopotamien 2½ m, in Südfrankreich 2 m und auf Malta ca. 1 m stark. Die Schlammassen selber lassen auf eine enorme Flutwelle von West nach Ost schließen, die selbst die größen Steinblöcke zum umstürzen brachte. Die genaue Untersuchung der Ruinen von ĦaÄ¡ar Qim auf Malta enthüllt, daß sogar tonnenschwere Steinblöcke meterweit weggetragen wurden. Hagar Qim ist an einem der höchsten Punkte auf Malta angesiedelt, nahe an den Klippen des heutigen Mittelmeeres.

Daher glaube ich, daß die Tempel von ĦaÄ¡ar Qim vor der großen biblischen Flut erbaut wurden. Sie wurde durch die abrupte Öffnung des Gibraltar-Landbrüches hervorgerufen, welche die Wassermassen der Weltmeere in den 2000 m tiefer liegenden Mittelmeerraum einfallen ließ.

Aber wie konstruierten die Menschen vor Tausenden von Jahren diese Tempel?

Man wußte bereits, daß die stabilste Konstruktion die eines Ovals darstellte. Ebenso war der horizontale Bogen (wie er heute beim Dämmen Verwendung findet) bereits bekannt.

Man entwickelte aus der Methode der vorspringenden Mauersteine als Ansatz für Bedachungen die Kuppelbauweise.

Unsere Ahnen benutzten Mörtel um kleine Unebenheiten oder Spalten zu glätten. Heute ist der Mörtel, der die Lücken der großen Steine bedeckt, versteinert. Die damaligen Menschen waren weise Leute, was die Konstruktion akustischer Bauten betraf. Auf ĦaÄ¡ar Qim benutzten sie 10 cm dicke Steinplatten, um den Schall in ein kleines Loch zu leiten, welches nur ca. 30 cm groß war und den Schall weiterleitete. Im Hypogäum (einem unterirdischen Bau) erfanden sie eine kleine Vertiefung in der Wand, die sie als gigantischen Verstärker verwendeten. Man war mit Hilfe dieses Verstärker in der Lage eine leise Stimme im ganzen Hypogäum erklingen zu lassen.

Die Tempel auf Ħaġar Qim sind alle mit astronomischen Ausrichtungen auf die Sonnenwenden oder die Tag-und-Nacht-Gleiche versehen.

Man hatte eine Netz von Cart-Ruts (Wagenspuren) in den felsigen Untergrund geschlagen, der den regulären Verkehr diente. Und nach meiner Meinung sind jene Spuren nicht durch, sondern für die Wagen geschaffen worden.

Vor vielen Jahren legten mein Vater und ich zwei Spurenpaare frei, um sie Touristen und anderen Interessierten zu zeigen. Eine dieser Spuren verläuft nur knapp 270 m von Hagar Qim entfernt vorbei. Man nimmt an, daß sich ähnliche Spuren in der Nähe aller Tempel auf Malta befinden.

Nur knapp weitere 90 m hinter dieser Stelle befindet sich ein Paar Spuren, die auf einem heute nicht mehr genutzten Weg nach ĦaÄ¡ar Qim eine Straßenkreuzung bilden. Mein Vater reinigte diese Spuren noch von Zeit zu Zeit, aber heute verschwinden die Spuren ohne jene, von oben, nicht mehre gern gesehene Maßnahme wieder.

Die darüber liegende Erdschicht hatte die Spuren über die Jahre geschützt und so waren Untersuchungen der Spuren sehr gut möglich. Aus der Art der Bearbeitung ließ sich schließen, daß die Spuren in der Steinzeit und wahrscheinlich sogar zusammen mit den Tempel angelegt wurden. Sie waren auch keine einfachen Straßen, sondern stetig benutzte Verkehrsadern. Man muß sich die Spuren oder Rillen als Schienen einer Straßsenbahn vorstellen, in denen die Räder der Wagen liefen.

Ich meine, die Rillen seien für Räder gemacht worden, da sie Charakteristika aufweisen, die für Räder typisch sind. Jene Räder besaßen einen Abstand von ca. 1.4 m. Sie bestanden aus Lavasteinen und waren knapp einen Meter groß. Ihre Form ist am ehesten mit der einer bi-konvexen Linse zu vergleichen, die immer noch einen Rand von ca. 6 cm aufweist. Und zu guter letzt kommt noch ein Achsloch hinzu. Vor kurzem entdeckte ich endlich auch einen solchen Stein aus Lava.

Bei genauerer Betrachtung der Spuren fiel mir auf, daß sie in sich noch eine ca. 6 cm breite, ca. weitere 2½ cm tiefere Rille enthielten. Ein Zeichen dafür, daß in der inneren Rille die kleineren Räder liefen.

Die Idee, daß die Ur-Malteser Schlitten oder andere Gleithilfen in den Spuren verwandten kann schon auf grund der vielen, oft sehr engen Biegungen ausgeschlossen werden.

Hier nochmals eine Zusammenfassung der Schlußfolgerungen:

1. Die Spuren wurden mittels Werkzeugen geschaffen und nicht durch Räder. Sie dienten einem regelmäßigen, ruhigen und geregeltem "Schienen"-Verkehr.

2. Man schuf verschieden tiefe Rillen, um Unebenheiten im Gelände auszugleichen (Pic.45 - Fig.2).

3. An Biegungen wurden die Spuren erweitert, um ein Hängenbleiben zu verhindern (Fig.2).

4. Wenn auch die Rillen 4½" (ca. 11 cm) breit waren sind die eigentlichen Spuren, welche die Räder hinterließen nicht breit. Sometimes (at the bends) they are even wider, but only about 2½" of any such widening have been worn deeper by about ½" due to the rolling of the rim of the wheel inside this groove (Fig.1).

5. Löcher oder sehr große Unebenheiten wurden auf ca. 15 cm angefüllt (Fig.1 und Fig.2).

Anmerkung: Mr. Ellul ist Amateur-Archäologe und Einwohner Maltas. Seine Addresse lautet:

Ħaġar Qim House, 49 St. Catherine Street, Zurrieq ZRQ 1083, Malta.

Die Mitglieder der Ancient Astronaut Society, die an der letzten Reise im November 1982 nach Malta beteiligt waren danken Herrn Ellul für seine Führungen durch die Ruinen von ĦaÄ¡ar Qim und zu den nahen Cart-Ruts.

Dieses Kommentar ist eine spontane und sehr nette Geste der Ancient-Skies-Redaktion.

 

VON DER SINTFLUT ZUM MITTELMEER

Veröffentlicht in Catastrophism and Ancient History (Los Angeles, U.S.A., Januar 1984)

 

Malta ist eine kleine Insel mitten in Mittelmeer, sie ist mit sehr vielen Neolitischen Tempeln ausgestattet. Die bedeutensten dieser Tempel sind ĦaÄ¡ar Qim, Mnajdra, Ä gantija und Tarxien (Ä gantija befindet sich auf der Nachbarinsel Gozo). Alle diese Tempel mußten erst wieder von den Steinen ihrer eigenen gigantischen Struktur befreit werden, die in sich zusammengestürzt war. So wie es aussieht hat eine unvorstellbare Katastrophe fast alle Steinblöcke mitgerissen und an anderen Stellen wieder abgeladen, nur ein paar Basis blöcke blieben an ihren ursprünglichen Ruhestätten erhalten.

Eine genauere Untersuchung der Anlage von ĦaÄ¡ar Qim zeigt, daß die Richtung der Katastrophe genau nachzuvollziehen ist. Viele Steine, die ca. 3 m lang und 50 bist 70 cm dick sind wurden alle von ihrer ursprünglichen Position, den völlig zerstörten Westwall, über 10 m in die Anlage hineingeschleudert

An der Ostmauer bietet sich ein umgekehrtes Bild, die großen oberen Steine sind alle in Richtung Osten von der Anlage weg gelandet. Obwohl die Mauer nach Süd-Ost ausgerichtet ist, sind die Steine direkt nach Osten getragen worden. Der große Stein des Türsturzes (3 m hoch und ca. 60 cm stark) wurde auf seine Ecke geschmissen und dabei teilweise zersplitterte. In den 50er Jahren dieses Jahrhunderts wurden fast alle Stein wieder in ihre ursprünglichen Plätze verfrachtet.

Die Menschen von ĦaÄ¡ar Qim verwandten bereits Mörtel um Risse oder Löcher in den Steinen zu beseitigen. Teile des Mörtels haben sich an anderen Stellen wieder angelagert und verkehrt liegende Steinblöcke regelrecht neu zusammengefügt. Dieser Fakt weist auf die Tatsache hin, daß die Anlage für längere Zeit under Wasser war und der Mörtel sich dabei wieder verflüssigen und neu anlagern könnte. Unter trockenen Bedingungen wäre der Mörtel bei der Zerstörung der Anlage sicher zerbröckelt und zu Staub zerfallen.

Wir können also aus allen bisherigen Fakten schließen, daß Ä¦aÄ¡ar Qim durch eine gigantische Wasser zerstört und dann lange Zeit von Wasser bedekt war.

Aber was verursachte jene gigantische Flutkatastrophe zur Zeit Ħaġar Qims?

Zur Zeit ĦaÄ¡ar Qims war der heutige Mittelmeerraum kein Meer so wie wir es kennen. Auch Malta war viel größer als eine Insel, die Wagenspuren die bis auf den Grund der See oder im Süd-Westen an die 30 m tief von Ras il-Pellegrin plötzlich in die Tiefe stürzen. Das "Mittelmeer" bestand aus zwei, höchstens drei Süßwasserseen. Ein See lag im heutigen Ionischen und Herodotischen Graben, ein oder zwei weitere im Bassin des Sardinischen oder Balearischen Tiefseegrabens.

Was heute die Straße von Gibraltar ist war einst ein fester Landbrüche, der Europa mit Afrika verband und von der laut Genesis "Ströme des Wassers" (Quellen aus der großn Tiefe, denn der Mittelmeerraum lag ca. 2'000 m tiefer als das Niveau des Atlantiks) kamen. Ein Erdbeben ließ diesen Landbrüche auseinanderbrechen und ein Spalttal entstehen, welches sich das Algerien Becken, den Algerisch-Thyrrenisch Graben bis zum Maltagraben zog. Einen Anhaltspunkt für diese These sind Klippen wie die von Ras il-Pellegrin, die über 30 m tief ins Meer stürzen und sich dort noch ca. 20 forsetzen.

Mit dem plötzlichen Verschwinden des Landbrüches stürzen die Wassermassen des Weltmeere mit einem mal in einer gewaltigen Bewegung von Westen nach Osten und zerstörten alles was ihnen in den Weg kam (die heutigen Küsten Europas, (Klein-) Asiens und Afrikas und nicht zuletzt die Landfläche des heutigen Mittelmeerraumes, Flutkatastrophen, in der ganzen in bezug auf die sich ändernden Wassermassen, folgten. Als sich das Wasser zurückzog, hinterließ es ein deutliches Merkmal, gigantische Schlammablagerungen. In Mesopotamien fand Prof. Leonard Wooley unter dem Sand eine ca. 3 m starke Schlammschicht. In Malta fand man ebenfalls mehrere Meter starke Ablagerungen, z.B. in den Tarxien Tempeln. Auch in Frankreich wurden ca. 2 m dicke Schichten bei Ausgrabungen freigelegt. Im Xari Suste in Mesopotamien war ein ganze Stadt unter den Schlammassen begraben, selbst das Gesschirr stand noch auf den Tischen und die Skelette sahen aus, als ob sie schliefen. Die Wissenschaft meint dazu nur, daß diese Zivilisation ganz abrupt und ohne sichtbaren Grund untergegangen sein muß. Es kann sich nur um die plötzliche Gibraltar-Welle gehandelt haben.

Die Welle und die Erdbebenwellen haben in der Karibik und an allen Küsten der Welt, wie in unzähligen Sagen der Völker überliefert, ihre Spuren hinterlassen.

Die Datierung des Landbrüches ist sehr wichtig. Bis zur selbst noch unsicheren C14-Methode sind viele Theorien aufgestellt worden und man hofft jetzt endlich genaueres sagen zu können. Als Fernand Navarra ein stück Holz der angeblichen Arche mitbrachte konnte es auf 3000 v.Chr. datiert werden. Und als Colin Renfrew einige der Gegenstände aus den neolitischen Tempeln Maltas untersuchte soll er laut Dr. Tancred Gouder, den Kurator des Archäologischen Museums auf Malta, ebenfalls ein Alter von mindestens 5000 Jahren erhalten haben.

In den Anlagen und vor allem in Hypogäum wurden menschliche wie tierische Knochen gefunden (u.a. der Schädel aus ĦaÄ¡ar Qim) deren Datierung eine ganz klare Sprache sprechen. Die C14-Methode hat uns belegbare Daten zur Lösung eines der frühesten Ereignisse der Menschheit genannt.

 

IL-MAQLUBA

(Oder, wo die Erde auf dem Kopf steht)

 

Wenn nach ĦaÄ¡ar Qim möchte, muß man die Qrendi-Umfahrung benutzen. Dabei kommt man an einer weiten offenen Fläche vorbei. Auf der linken Seite stehen ein paar Häuser und Johannisbrotbäume sowie eine kleine Kirche.

Die Kirche ist dem heilegen Matthäus geweiht (San Mattew tal-Maqluba Church - Pic.50). Sie liegt in der Absenkung eines kleinen, aber tiefen Tales.

Das Tal beginnt auf dem Plateau, auch "Gwejdja" genannt, nahe San Niklaw tal-Merħla Church beim Qrendi Strip (einem alten Notlandeplatz für Jagdflugzeuge aus den II. Weltkrieg) und führt einen steilen Abhang hinunter in ein weites offenes Tal mit fruchtbaren Feldern.

An dessen Rückseite erhebt sich das Dorf Qrendi. Das Tal schängelt sich dann weiter, bis es an den Rand eines Abgrundes gelangt. Dort befindet sich die kleine Kirche. Diese Kirche (mit einem sehr alten Kernstück) ist nicht allein, eine noch kleinere Kapelle liegt wie ein kleines Wohnhaus neben ihr. Auch sie wird den heiligen Matthäus zugeschrieben.

Die Kapelle stammt noch aus der Zeit der Normannenherrschaft. Sie besitzt einen kleinen Altar mit einer Nische, in ihr ruht eine rot-braune Tonfigur des heiligen Apostels und Evangelisten Matthäus. Die Kapelle ist so klein, daß man gerade achtzig Leute in ihr sitzend beherbergen kann. Solche kleinen Kapellen sind aber für Malta nichts ungewöhnliches, sie sind auf der ganzen Insel zu finden.

Man nimmt an, daß die kleine Kapelle die zweite wenn nicht gar die erste Kapelle ist, die nach der arabischen Regentschaft unter der dann folgenden christlichen Herrschaft Count Rogers des Normannen erbaut wurde. Count Roger kam 1090 nach Malta, 300 Jahre vor der Gründung von Maqluba.

Jetzt ist sicher klar, daß die normannische Kapelle lange vor dem Kollaps gebaut wurde, oder warum sollte man eine Kirche an den Rand einer vertikal abfallenden Felswand setzen?

Hinter der Kirche läuft das eigentliche Tal weiter, um auf den zweiten Arm des Tales zu treffen, Wied Babu. Von dort läuft die Schlucht, langsam abfallen, in der Nähe der "Blauen Grotte" ins Meer.

Man kann die Grotte auch besichtigen, dazu muß man nur die Straße rechts neben der Kirche nehmen, welche nach Tal-Ħotba führt. Von dieser Anhöhe kann man dann nach Wied Zurrieq herabsteigen und ein Boot mieten.

Nur etwa 90 m hinter der Kirche liegt ein großes [oval] Loch [of a size that would easily accommodate the huge Mosta church]. Es besitzt einen Durchmesser von ca. 90 m [about 100 metres long and 60 metres wide] und ist knapp 30 m [100 feet] tief. Schaut man die senkrechten Wände herab, so findet man auf dem Grund der Absenkung viele Obstbäume.

Es ranken sich so manche Legenden um Maqluba und an vielen scheint auch mehr als nur ein Körnchen Wahrheit zu sein. Die Hauptaussage bei den Legenden um Mqluba ist, daß es ein Zusammenbrechen des Erdbodens unter Maqluba gab, welches zum Verschwinden des Ortes geführt haben soll.

Der Boden unter und um Maqluba ist das, was man als "Oberen Korallenkalkstein eines besonderes Artes" bezeichnet. Jene Gesteinsart wird leicht durch Wasser erodiert. Man vermutet, daß der Fels hier überall sehr viel Korallengestein dieses Artes enthält (Pic.49). In Maqluba selbst existiert auch ein Tunnel, welcher bei großen Regenfällen, wenn das ganze "Tal" bis an die Spitzen der Bäume mit Wasser angefüllt ist, die Mulde innerhalf von 2 Tagen wieder entleert.

Die Wasser, welche in den Millionen von Jahren in den Untergrund sickerten, lösten immer mehr aus dem Gestein, bis das Gestein an einigen Stellen nur noch einen Aufbau vergleichbar einem Schwamm besaß. Es war also nur eine Frage der Zeit, bis es zum Kollaps kam, dem Einsturz der Oberfläche. Bei Maqluba ist dies wohl während eines großeb Gewitters mit sehr starken Niederschlägen der Fall gewesen. Die Schockwellen des Vor - oder besser Einfalles müssen auf ganz Malta wahrnehmbar gewesen sein.

Auf Bild 49 (Pic.49) kann man sehr gut die Erosion des Gesteins beobachten und sich daraus ein Bild von der Unterhöhlung der Oberfläche machen, welche dann durch ihr Eigengewicht alles zum Einstruz brachte.

Man erzählt sich, daß es einst ein kleines Dorf oder eine Ansiedlung über Maqluba gegeben hat, eink Fakt, den man nachprüfen kann. Wenn man nämlich an der Kirche vorbei zu den Bäumen am Rand der Grube geht, findet man eine große konkave Höhlung. Jene Höhlung ist mit einer schwarzen Putzschicht bedeckt (Pic.48). Sie ist der Überrest eines großen Wasserspeichers, der mit einem Isoliermaterial (Porcellana) versehen war. Diese Art der Wasserspeicherung war und ist für Malta durchaus nicht untypisch. Heute kann man nur noch diesen (sechsten) Teil des Behälters sehen, die restlichen 5/6 sind wahrscheinlich bei der Katastrophe vernichtet worden.

Wenn man aber von einem kleinen Dorf spricht, darf man nicht das heutige Qrendi oder andere als Beispiele zu Rate ziehen. Für die damaligen Verhältnisse muß man sich ein paar Bauernhäuser vorstellen, die vielleicht in Rufweiter zusammenlagen. Die Bevölkerung des Ortes waar sicher nur so groß, daß man sie mehr als bequem in der alten Mattew Kapelle unterbringen konnte.

Bevor die "Ritter des heiligen Johannes" nach Malta kamen, waren viele der kleinen Bauerndörfer und Gehöfte nicht oder nicht mehr namentlich verzeichnet. Wenn man etwas weiterforscht, begegnen man einigen der Namen noch in den Ortsangaben. Wie bei Ħal-Lew, wo das Tal mündet, oder nahe San Niklaw tal-Merħla, Ħal-Kbir (Ħal-Cabiro oder Ħal Grande), durch welches der "Piccolo Soccorso" (die "Kleine Verstärkung") während der großen Belagerund 1565 von Siggiewi nach Qrendi kam. Andere wie Ħal Tartarni, Ħal Muxi, Ħal Millieri, Ħal Imrieħel hinterließen ihre Namen, aber viele kleinere Dörfer konnten noch nicht einmal das.

Auch an der Stelle von Maqluba muß nicht unbedingt ein Dorf, sondern vielleicht nur ein Haus oder eine Kote gestanden haben. Aber wer hätte ein Hause an einer Stelle bauen sollen, wo sich bei Regen das ganze Wasser sammelt (Man bedenke, die tiefe Mulde befindet sich ihrerseits in einem Tal)?

Aber irgend jemand ist sich sicher gewesen zu sagen der Kollaps hätte im Jahr 1343 nach Chr. stattgefunden.

Andere Stimmen sind der Meinung, daß Maqluba bereits vor jeder Menschlichen Besiedlung eingebrochen ist.

Aber es existiert auch heute so eine schöne Geschichte von il-Maqluba. Die Fremdenführer zeigen eine kleine Höhle am Rand der Absenkung, welche das Nonnenhaus genannt wird. Die Sage berichtet, daß die Leute von il-Maqluba böse Menschen gewesen sind und nur die Nonne, die in jener Höhle hauste, der gereschten Strafe entgangen sei.

Aber welche Nonne würde denn nicht wenigstens in einer kleinen Kote wohnen?

Das war alles über il-Maqluba, Wahres, Fiktives und was dazwischen lag!

[Later I read a report in an old history-book about a series of terrifying calamities occurring in several successive years with the result that everyone then felt the end of the world had arrived. From 1337 until 1356, a period that includes 1343, the date of Maqluba's collapse, many fearful signs were witnessed on land, in the air and, indeed, throughout the sky. In 1337 a comet with a very long tail was seen, and there was plague for the next three years, brought on by swarms of giant locusts. Then, in 1348, a considerable earthquake swallowed several mountains into the ground. The air became so heavy that people felt they were choking. Fog was thick and fearsome. Many large stars appeared to be rushing about the skies. These were the years when Europe was cruelly afflicted by the scourge of the Black Death, which took the lives of 25,000,000 people, including one third of Britain's then total population. A large earthquake destroyed the Swiss city of Basel in 1356. With all that happening (and, no doubt, various other associated phenomena that contemporaries were too terrified and too preoccupied to record), no wonder people though the end of the world was approaching. The Maqluba collapse and Malta's devastation by giant locusts then were, so to speak, local echoes of disasters that then pervaded the whole of Europe…]

 

DIE GESCHICHTE VON DER SCHÖPFUNG

wie sie in der Bibel erzählt wird

 

Um die Geschichte der Schöpfund zu verstehen (wie sie von Mose in der Bibel erzählt wird) muß man sich vorstellen, daß Mose als Mensch all das, was Gott ihm zeigte aufschrieb. Moses sah alles in Visionen, jede jeden Tag eine Vision für einen Schöpfungsabschnitt (Yom/Jum/Tag - Hebräisch/Maltesisch/Deutsch).

Gott kann und hat Mose nichts Unwahres gezeigt. Also ist alles was Mose aufschrieb die reine Wahrheit und damit auch die reine wissenschaftliche Wahrheit.

Manche denken anders, weil sie dies alles nicht verstehen. Aber die Schuld liegt weder beit Gott noch bei Mose, sondern bei den Menschen, die einfach nicht verstehen können oder wollen.

 

DAS WORT "TAG - YOM - JUM"

 

Das Wort "Tag" kann im Universum keine Bedeutung haben, da die Längen der "Tage" jedes Himmelskörpers verschieden sind. Der "Tag" des Mondes dauert 29 unserer "Tage", der des Jupiters dauert nur 10 Stunden, wohingegen der "Merkur-Tag" mit 88 irdischen "Tagen" zu Buche Schlägt.

Wie konnte es also ein Yom - Tag am Anfang der Schöpfung geben, als "die Erde wüst und leer war, und es war finster in der Tiefe (See)".

Man muß also sehen, daß Mose mit Yom nur die Länge einer Vision bezeichnet und nicht die Länge irgendeiner Zeiteinheit im Universum, wo es ja auch keine Nacht gibt.

Um besser verstehen zu können, was während einer Zeiteinheit von einem Yom passierte, können wir Beispiele heranziehen, die vor nur 500 Jahren nicht möglich gewesen sind. Heute können wir Menschen Dinge auf unserem TV-Geräten sehen, die sich Tausende von Kilometern weit entfernt abspielen oder zu einer anderen Zeit passierten. Wir können im Kino einem Film sehen, der in ein paar Stunden die Arbeit von Jahren wiedergibt. Viele Naturfilme sind in über 10-jähriger Arbeit entstanden und wir können sie heute in weniger als einer Stunde konsumieren.

Auch wenn die Menschen vor 500 Jahren nicht verstehen konnten, wie Gott Mose alle diese Dinge zeigen konnte und wir dies heute können, um wie viel mehr kann Gott Mose all diese wunderwollen Dinge in Visionen von der Schöpfung (der Sintflut, etc.) gezeight haben. Dinge die auch Millionen von Jahren benötigt haben könnten, hat Mose in Visionen gesehen, die nur sechs Tage andauerten.

Der Text der GENESIS

v.1: Am Anfang schuf Gott Himmel und Erde.

v.2: Und die Erde war wüst und leer, und es ward finster auf der Tiefe; und der Geist Gottes schwebte auf dem Wasser.

v.3: Und Gott sprach: Es werde Licht! Und es ward Licht. (Siehe Anmerkung)

v.4: Und… Gott schied das Licht von der Finsternis.

* Da ward aus Abend und Morgen der Erste Tag.

v.6: Und Gott apach: Es werde eine Feste zwischen den Wassern, die da scheide zwischen den Wassern.

v.7: Da machte Gott die Feste und schied die Wasser unter der Feste von den Wassern über der Feste. Und es geschah so.

 

Erklärungen

1. Am Anfang schuf Gott das ganze Universum, die Erde, die Sonne und den Mond eingeschlossen.

2. Die Erde war durch das kondensierte Seewasser ganz in eine Wasserdampfschicht eingehüllt und die Strahlen der Sonne konnte nicht durchdringen.

3. Nach ein paar Millionen Jahren war der Nebel so ausgedünnt, daß die Sonne langsam durch den Nebel dringen konnte, ohne aber selbst sichtbar zu werden.

4. Jetzt gab es Tag und Nacht.

*Das ist alles was ihn an diesem Tag in Visionen gezeigt wurde.

6-7. Nun trennt sich der verbliebene Rest Wasserdampfes in das riesig Urmeer und in eine transparente Wolkenschicht (Firmament bedeutet im semitischen Trennung), aber es its kein Land noch die Sonne zu sehen.

Anmerkung zu Vers 3: "Es werde Licht" - Jeder weiß, daß die Sonne schon seit Millionen von Jarhen existierte. Die Oberfläche aber der Erde hatte noch nie einen ihrer Strahlen gesehen. Es war so heiß, daß das gesamte Wasser nur in verdunsteter Form vorlag und zusammen mit anderen Gasen die Atmosphäre ganz einhüllte. (Die heutige Venus befindet sich also in einem Stadium, in dem die Erde sich in Verse 2 befand.)

Wenn das keine korrekte wissenschaftliche Erklärung ist, dann kann ich auch nicht weiterhelfen. Man könnte höchstens noch Wasser als H2O bezechichnen.

v.8: …der Zweite Tag.

v.9: Und sprach. Es sammle sich das Wasser unter dem Himmel an besondere Orte, daß man das Trockene sehe…

v.11: Und Gott sprach: Es lasse die Erde aufgehen Gras und Kraut, das Semen bringe…

v.13:…… der Dritte Tag

v.14: Und Gott sprach: Es werden Lichter an der Feste (Unterteilung) des Himmels, die da scheiden Tag und Nacht und geben Zeichen, Zeiten, Tage und Jahre.

Das ist die Vision des zweiten Tages.

Die Erdkruste kühlte ab und begann zu verschrumpeln, wie eine alte Kartoffel und das Wasser sammelte sich in den neuenstandenen senken und lies die höher gelegenen flächen als trockenes Land zurück.

Nun besaß die Erde ausreichend Licht, Wärme und Wasser, aber die Sonne war immer noch nicht zu sehen.

Ende der Vision des dritten Tages.

Jetzt brecken die Wolken auf und geben die Sicht auf die Sterne, den Mond und die Sonne frei, aber sie waren alle bereits in Vers 1 geschaffen worden.

WAS SOLL DAS FIRMAMENT DARSTELLEN

(Genesis 1: 6-7)

"Und Gott sprach: Es werde eine Feste zwischen den Wassern, die da scheide zwischen den Wassern. Da machte Gott die Feste und schied die Wasser unter der Feste von den Wassern über der Feste."

 

An der Oberfläche der Erde existierte und existiert Wasser in zwei verschiedenen Aggregatszuständen. Die eine Form ist die wohl bekannteste, flüssiges H2O, also ganz ordinäres WASSER. Die andere Form ist die gasförmige, also Wasser was wir, wenn es sichtbar wird, als Nebel oder Dunst sehen oder als Kondensat als Wolke wahrnehmen. So können wir also festhalten, daß wir die "Wasser über der Feste" und "Wasser unter der Feste" haben. Mit die "Wasser unten" werden die Meere bezeichnet. Laut Vers 6 trennt das Firmament die Wasser, wie eine Wolldecke die Luft unter und über ihr trennt. Der Vers 7 führt alles nur noch einmal aus. Wenn der Schreiber der Genesis nur einfach den Himmel meinte, dann hätte er vom "Firmament des Himmels" gesprochen, aber niemals von dem Wort "Firmament" allein.

Erst ab Vers 14, als die Sonne durchbricht, wird vom "Firmament des Himmels" gesprochen. Von nun an werden auch die Sonne, der Mond und die Sterne mit "Firmament des Himmels" in Verbindung gebracht. Später auch in Vers 20, wenn die Vögel in Himmel beschrieben werden.

Wir können also aus den Aussagen schließen, daß mit Firmament eine Luftschicht gemeint ist, welche die See-Wasser von den Nebel-Wassern trennte.

Zusammenfassend können wir also feststellen, daß die Bibel ein wissenschaftliches Werk ist, bei dem die Ereignisse wie z.B. die Schöpfung, ganz genau nach ihrem Ablauf wiedergegeben werden. Aber weil wir diese, für uns oft zu hohen, Beschreibungen nicht verstehen, schieben wir die Schuld auf eine angebliche Unkorrektheit des Autors.

 

ANMERKUNGEN ZU DEN ABBILDUNGEN

Several additional colour photographs and other illustrations now appear in the new electronic English-language edition of this study. Bitte, auch besuchen Sie und schauen Sie: Seite 1, Seite 2, Seite 3, Seite 4, Seite 5, Seite 6, Seite 7, Seite 8 und Seite 9.

1. Skizze der Rekonstruktion des Hinteringanges von ĦaÄ¡ar Qim (Innenansicht). Diese Art der Bedachung kann aus solidem Gestein sehr gut im Hypogäum in Ħal Saflieni bewundert werden. Die Rekonstruktionszeichnung ist an die Vorschläge von Prof. L. M. Ugolini angelehnt, welcher er meinem Vater persönlich darlegte (S. 33, 38).

2. Skizze des prä-diluvianischen Mittelmeerraumes, die den sardinisch-balearischen See, den ionischen und den herodotischen Tiefseegraben zeigt. Ebenfalls sind das, durch die "Öffnung" von Gibraltar entstandene, Spalttal und die daraus wieder resultierenden Alboran- und das Algerienbecken sowie der Algerisch-tyrrhenische und der Maltagraben entstanden (S. 3, 6, 11).

3. Plan der Tempelanlage von Ħagar Qim (S. 15, 18, 30, 47).

4. Luftbildaufnahmer des Komplexes zum Vergleich (S. 4).

5. Modelles von Ħaġar Qim direkt nach den Ausgrabungen (S. 4).

6. Skizze, wie man sich die Aufhängung der Türen in ĦaÄ¡ar Qim vorzustellen hat (S. 46).

7. Skizze der Konstruktion des Fensters, ca. 10 m vom Haupteingang entfernt (S. 22, 32, 40).

8. Bild der Vorderfront vor der Restaurierung Anfang dieses Jahrhunderts. Rechts ist der Türsturz des Einganges zu erkennen, der auf zwei modernen Hilfssäulen ruht. Heute bildet der Stein wieder einen Teil der obsersten Steinlage. Schlug man damals mit einem anderen Stein gegen jenen Großen, so erklang dieser wie eine Glocke (S. 9, 32).

9. Ein Blick auf ĦaÄ¡ar Qim (bevor die Anlage umzäunt wurde) mit der Silhouette von "Tal-Gholja", wo auf einer Anhöhe das Laferla Kreuz stand, welches durch einen Sturm umgeworfen wurde (S. 9, 30).

10. Foto des größten Steinblockes von ĦaÄ¡ar Qim und seines ca. 1 m entfernt liegenden Stützblockes, der in den 50er Jahren wieder näher an den großen Stein geschafft wurde (S. 9, 46).

11. Foto des größten Steines aller Megalithanlagen auf Malta und Gozo (S. 9, 30,49).

12. Steinblock, der links nur einen Fuß und rechts einen Fuß sowie einen Teil der sehr dicken Beine zweier Statuetten zeigt (S. 18, 26, 43). Der besagte Schädel wurde hinter Block A gefunden.

13. Statue Bazuzus, des ziegenartigen Teufels (S. 43).

14. Drei der erst in den 50er Jahren bei Ausgrabungen entdecken, älteren Statuetten (S. 18, 25, 39).

15. Vier der später entstandenen, aber bereits 1839 entdeckten Statuetten (S. 26).

16. Eine fünfte Statuette, die wahrsheinlich die beste Darstellung des Doppelovals, das als Schema für den Bau der megalithischen Anlagen verwandt wurde (S. 26, 28). [Compare the much more recent Inanna figure.]

17. Die sechste Statuette des jüngeren Sets. Die Plakette darunger (von Prof. Temi Zammit) lautet: "Kopflose Darstellung einer stehenden, nakten Figuren männlichen Geschlechtes ("of male sex") aus Globigeriner Kalkstein. Sie wurde aus einem Stück stein gearbeitet. Das, sich im oberen Teil der Statue befindliche, Loch scheint von einem neuren zeitgenossen zu stammen" (S. 26).

18. Abbildung der siebten Statuette im Bunde. Sie besitzt sehr dicke Beine und Hüften, aber keine weiblichen Brüste. Sie ist ca. 40 cm groß (S. 26).

19. Kleine, nur ca. 13 cm große, als "Venus von Malta" bekannte, Statuette, die sicher weiblichen Ursprungs ist. Sie besitzt zwei hängende, mütterliche Brüste, aber ihre Beine und die Hüfte sind relativ normal. Sie ist aus gebranntem Ton gefertigt (S. 26). Die großen Figuren mit den dicken Armen, Beinen und Hüften stellen keine Weiblichkeit, sondern Stärke oder Macht dar.

20. "Die schlafende Lady", ca. 12 cm groß, aus dem Hypogäum, auch sie ist aus gebranntem Ton gefertigt (S. 26).

21. "Der Götze von Tarxien" von dem nur noch die untere Hälfte existiert, ist aus Korallengestein gearbeitet. Er steht im Museum für Archäologie in Valletta. Die ursprüngliche Größe müßte bei 2½ Metern gelegen haben (S. 27).

22. Die zwei besonders reich verzierten, monolithiscen Altäre am Eingang zum Allerheiligsten (S. 36).

23. Ein Tarxien-Foto, das die erste Reihe der Steine zeigt, die den "Dom" bildeten. Beim Bau von Ħaġar Qim und auch von Mnajdra wurde noch mit einfachen Formen gebaut, aber beim Bau von Tarxien verwendete man bereits den Rundbogen (S. 34).

24. Großansicht der Hauptkapelle mit dem Altar und dem "Akustischen Loch" und dem Gewölbe im Hintergrund. Mit in das Bild aufgenommen sind Skizzen, welche die warhscheinliche Bauweise des Restgebäudes angeben, wie sie Prof. Ugolini sie sich vorstellte (S. 33, 35, 38).

25. "Das Klangloch" Tarxiens, aus der Innenansicht und eine Konstruktionsskizze des Daches/der oberen Öffnung (S. 49).

26. Die Kapelle der Frauen in Tarxien mit ihrem zerbrochenen monolithischen Eingang (mit Skizze der oberen Öffnung des Raumes des "Klangloches" - S. 35, 49).

27. Die Säule oder das Gefaß, in dem das Blut aufgefangen wurde (leicht beschädigt). Jene Säule stellt wahrscheinlich den Vorgänger der in Bild 28 abgebildeten Säule dar. Auf der Oberseite der Säule kann man noch eine leicht Vertiefung erkennen, deren First durch einen, bei der Zerstörung herabgefallenen, Stein verursacht wurde. Die Säule besteht aus dem Globigeriner Kalkstein besonderes Artes, welcher sehr viel weniger durchlässig für Flüssigkeiten (Blut) als der normale Globigeriner Kalkstein ist (S. 36/37).

28. Ca. 75 cm hohe Säule, die wahrscheinlich Nachfolger von Bild 27 war (S. 36).

29. Eingang zur höher gelegenen Kapelle, durch den man am 21. Juni eines Jahres den Untergang der Sonne zur Sommersonnenwende sehen kann (S. 21, 40).

30. Altar der Frauen vor dem Tempel (S. 49).

31. Der Südwall (der Mann auf dem Foto ist der Vater des Autors - S. 9, 13, 51).

32. Ein Haufen Steine am Ende der Hauptkappelle, die einst Teil der Außenmauer gewesen sein könnten. Sie sind heute teilweise so sehr mit versteinertem Mörtel überzogen, daß sie manches Mal von ihm zu einem Stück verbunden werden (S. 8, 44).

33. Vorderfront der Kapelle mit dem Südwall und dem Inselchen Filfla im Hintergrund.

34. Ansicht der Hauptkapelle mit der kleinen Insel Filfla im Hintergrund. Die bereits beschriebene Statue kann nahe des Einganges sur nächsten Kapelle betrachtet werden (S. 37, 39).

35. Diese verzierte Steinplatte zeigt die Hörner eines Widders. Viele Knockenfunde von Ziegen und Schafen, die man in den Anlagen fand, sind wahrscheinlich die Überreste von Opferungen.

36. Der Haupteingang von Ħaġar Qim mit dem aufgehenden Mond im Haupt-Still-Stands-Zyklus (aufgenommen am 29. Juni 1988 - S. 20, 21).

37. Markierungsstein zur Bestimmung der Position der aufgehenden Sonne am Tage der Tag-und-Nacht-Gleiche, nicht weit vom unteren Eingang Mnajdras entfernt (S. 21, 22).

38. Das Mnajdras-Dreieck im Türsturz des unteren Einganges (S. 22).

39. Nahaufnahme des Markierungssteines aus Bild 37 (pic.37 - S. 21, 22).

40. Der Markierungsstein des Sonnenaufganges der Wintersonnenwende, leicht mitgenommen, da er aus dem oberen Korallenstein besteht, aber ansonsten wie der Stein der Tag-und-Nacht-Gleiche (S. 22).

41. Schädel eines Menschen, in ĦaÄ¡ar Qim gefunden (S. 11, 41).

41A. Schädel des Proto-semitischen Typus (S. 42).

42. Menschlicher Schädel aus der Steinzeit, gefunden in Dänemark, bekannt unter dem Namen "Borreby Schädel" (S. 42). [Contrast this with this other and much older hominid-skull.]

43. Bild der steinernen Schlafnische oder Wiege, in der man das Babyskelett fand. Gegenüber befinden sich zwei große Platten, die vielleicht den Eltern als Schlafstätten gedient haben. Dieser Teil der Tempelanlagen scheint, da man keine Anzeichen für heiliger Feuer oder Opferungen fand, als Wohnstätte für Priester gedient zu haben (S. 11, 42).

44. Überbleibsel eines Lava-Rades (S. 63).

45. Skizze der Cart-Ruts nahe Ħaġar Qim (S. 62, 63, 64).

46. Foto der Cart-Ruts (S. 61).

47. Stelle an der sich ein moderner Weg mit einer Cart-Rut trifft (S. 61, 63).

48. Maqluba Wasserbehälter (S. 72).

49.Die erodierte Wand des Tales von Maqluba. Beachten Sie die Höhlungen des Wassers (S. 72).

50. Kapelle von St. Matthew. Beachten Sie hiere die kleinere Kapelle an der Rückseite. Der Weg führt von dort von Maqluba herunter (S. 71).

51. Ein Tank der Misqa Quellen (S. 18, 53).

52. Skizze der Felsformation von Għar Dalam in drei Entwicklungsstufen von der Natur zur erodierten Flußhöhle wie wir sie heute kennen (S. 4, 58). [Note also this millions-of-years-old hominid footprint from elsewhere.]

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